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Impressum

Letzte Aktualisierung
4.3.2010

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Hast du Sau und Zehn gesehn, musst du von der Farbe gehn!

Nachdem Sau und Zehner bereits gespielt sind, sollte man nicht mehr die gleiche Farbe nachspielen.

Saalflitzer oder Speisenträger

Andere Bezeichnung für Ober

Ja, duat ma denn des Herrle o`belln?

Bei einer Spritze des Gegenspielers

Soboidtst aloa spuist, san alle gega di

Sobald einer alleine spielt (z.B. Solo oder Wenz) sind alle gegen ihn

Wer so schlecht ruaft wia Du, der brauch se ned wundern, wenn er no lang aloa im Wald steht

Wenn der Mitspieler nicht die “richtige” Farbe ruft.

Was host`n wieda für an schwangan Hund hint`n?

Frage an den Mitspieler, der (zu) lange überlegt, ob er das Solo spielen soll

Moment Freulein, glei stehd a wieda

Hinweis an die Mitspieler, wenn die Bedienung unter dem Spiel kassiert, das man mit der Bezahlung gleich fertig sei.

Bist a ehrlicha Bandit, oda?

Versuch der Klärung, ob der Mitspieler korrekt bezahlt hat.

De Kuglbauer Théres ist de reinste Geldsau

Die Kuglbauer Theres (Bezeichnung für Schellen-Sau) ist die reinste Geld-Sau (da sie Geld einbringt)

Ob Du oder Sie, mia san beide Recht

Es ist mir gleich, ob ich einen “Tout” oder einen “Sie” bekomme

wer mit da Oid`n spuid, hat scho vaspuid

Wer mit der Alten (Eichel-Sau) spielt hat schon verloren

weil jeds Aug zählt, muasst ganz genau hischaugn

Beim Schafkopf kommt es auf jedes Auge an

Jetzt brauch i nur no an Bauernhof, an Mist hab i scho

Nachdem man permanent schlechte Karten bekommt

Bloss weil Schweindal renna kenna, sans no lang ned auf`m richtign Weg

Nur weil jemand Spielkarten in der Hand halten kann, kann er deshalb noch lange nicht Karten spielen

Schene Leit ham scho oiwei schiache Kartn

Schöne Leute haben häufig schlechte Karten

Des riachst doch scho, was i für an Mist in de Kartn hab

verzweifelte Feststellung, dass man den ganzen Tag nur schlechte Karten bekommen würde

Nimmst Du Stund`n oder spuist Du bloss heit so bläd

sofern ein Mitspieler einen Fehler begeht

Du bist ja so tot, dass ma glei an Pfarra ruafa miassn

wenn jemand hoffnungslos verliert

“Du, in Obermenzing had`s amoi oan geb`n . . . “

wenn jemand provokant lange mischt

Hundsgfickte

Etwas deftige Bezeichnung für die Schellen-Sau

da samma vahungert

Wenn das Spiel mit knapp unter 60 Augen verloren wird

Beim Wenz spielt man Ässe oder hält die Fresse

Bei einem Wenz spielt man als Gegner eine Sau (As)

da san`s hintnaus no einebräsld

Wenn im letzten Stich mindestens drei Zehner oder Säue (Asse) zusammenfallen

Drei und Schneida, scho geht`s weida

Drei laufende Herren und Schneider sind zu zahlen

Kuglbauer Théres

Schellen-Sau

Unglück über Feldmoching

Erkenntnis, dass das Spiel nicht gut läuft

Da Schröder hat ja scho mehra Weiba ghabt, wia du Trümpf

Alt-Bundeskanzler Schröder hat mehr Frauen geheiratet, als Du Trümpfe hast (als Spieler)

Nochmal, sagt die Braut in der Hochzeitsnacht

Ansage, dass die gleiche Farbe nachgespielt wird

Raus muass er, sagt da Zahnarzt

Der Anspieler spielt einen hohen Trumpf oder fängt mit einem kleinen Trumpf einen großen Trumpf ein

Wenns`t mi fragst, dann spuist was`d wuist

Wenn Du mich fragst, dann spielst Du was Du willst

Was liegt, is tot

Eine Karte die liegt, darf nicht mehr zurückgenommen werden

Hand vom Sack, da Hafer is scho verkauft

Wenn ein Spieler den Stich zu sich nehmen möchte, der ihm nicht gehört

Grün scheiss`n Gäns

Ansage eines Grünsolos

Des werd a schwere Geburt

Ein Spieler überlegt sehr lange, was er spielen soll

Gega a Odlgruab`n kon oana aloan`s net ostinka

Gegen eine Jauchegruben kann einer allein nicht anstinken

In dera Hos`n hänga no a paar Hax`n

Der Anspieler, wenn Herren zugegeben werden

De erst`n Pflauma san madig

Zum Spieler, der das erste Spiel gewinnt

Der werd vor da Tür daschlag`n

In der Hoffnung, den letzten Stich zu machen

Des is a koida Winta

Nachdem man in einer Tour verliert

De Sau is ned des erste Schwein, des g`schlacht wird

Die Sau (As) wurde gestochen

Des war a schöne Leich

Die Gegenpartei hat verloren

Des reicht, sagt da Staatsanwalt

Es sind bereits mehr als 60 Augen in den Stichen

Hast koa Messa?

Wenn der Partner nicht stechen kann

Jetzt kimmt`s Gwitta von hint

Ein Nichtspieler hat plötzlich hat mehr Trümpfe als der Spieler

Wer sagt, dass a Kuah koa Schmalz frisst

Es wird ein unerwarteter Stich gemacht

Auf des magerste Pferd setzen se de meisten Flieg`n

Auf das Anspiel eines kleinen Trumpfes werden mehrere hohe Trumpfkarten zugegeben.

An dem Platz hat a Sau gfrühstückt

Der Platz ist verhext

Der Sack is zua

Über 61 Augen für die Spielerpartei oder 60 Augen für die Nichtspieler

Da Arsch hat a zwoa Hälft`n

Beide Spielparteien haben 60 Augen (Also Unentschieden!)

Bewirb di doch ois Leichenredner

Wenn nach dem Spiel zu lange diskutiert wird

Wuist as mit ins Bett nehma

Wenn die Schmierkarten zu spät zugegeben werden

Des Spui is über`n Jordan ganga

Kommentar, wenn ein sicheres Spiel verloren wird

Jetzt hast vorm Türl in`d Hos`n gschiss`n

Wenn ein Spieler knapp verliert

Anno Domini war des da hächste

Kommentar, wenn ein König ausgespielt wird

A Unter wirkt oft Wunder

Zum Ausspielen eines Unters

Schell`n-Jack

Schellen-Wenz

A oide Henna gibt a guade Supp`n

Wenn die Eichel-Sau (Alte) ausgespielt wird

Bauernsterben

Wenn in einem Stich mehrere Ober zusammenfallen

Da billige Jakob

Wenn die Spieler viele Herren anspielen und man selbst den Herz-Ober hat (Laufende bezahlen)

Trumpf wegschmeiss`n und net stecha is a Sünd

Wenn man stechen könnte (mit einem höheren Trumpf) und statt dessen einen Trumpf wegwirft ist das eine Sünde

Is des a Bauernsprechstund`?

Kommentar, wenn am Tisch während des Spiels zuviel geredet wird

da Bucklige

Andere Bezeichnung für den Schellen-Ober

A grean`s in da Supp`n

Grün-Solo

Wennagang

Wenz! (Wenn er geht)

Ohne an Oidn net zum hoitn

Der Stich gehört nur dem Gegner, wenn er den Eichel-Ober hat

Geben ist seeliger, ois sonst was

Wenn sich jemand vor dem Geben drücken will: Geben ist seeliger, als sonst etwas

A so a Solo spui i bis zum Dod und driaba naus.

So ein Solo spiele ich bis zu meinem Tode und noch darüber hinaus

Mit de Schell`n konnst as prell`n

Wenn Du Schellen ausspielst, kannst Du den Gegner reinlegen

Haus-Wenz oder Natur-Wenz

Normaler Wenz

Du bist doch a Hobbydoppler

Wenn einer gelegt hat und das Spiel offensichtlich verliert (Aussage des Gegenspielers!)

Im Nachbardorf hams oam d` Kart`n aus de Händ operiert

Wenn zu lange gemischt wird

Wenz nix ausmacht

Ich spiele einen Wenz

Mit der Bumpl gibt`s a Gerumpl

Mit der Schellen-Sau rührt sich bestimmt was

Eins

Mit der Eichel-Sau

Mit am Unter gehst ned unter

Mittelhand mit einem Unter zu stechen verhindert, dass der eigene Schmiertrumpf, bzw. man selbst mit einem Schmiertrumpf überstochen, wird

Ned mehra ois a wert is

Kommentar nach dem Einstechen mit einem kleinen Trumpf

Zahlen statt Zählen

Aufforderung an die unterlegene Spielerpartei, die noch mit dem Augenzählen beschäftigt ist

Lass die Toten ruhen

Ermahnung, keine älteren Stiche als den letzten nochmal anzuschauen

Geht nimma genau

Ab jetzt gehören alle weiteren Stiche mir

Was liegt, des liegt

Bereits ausgespielte Karten dürfen nicht mehr zurückgenommen werden

Der fünte Mann g`hört untern Tisch

Ausdruck des Missfallens gegenüber Kommentaren eines Kiebitz

Du machst doch scho beim Zuaschaugn Fehler

Verächtlicher Kommentar zu unqualifizierten Meinungsäusserungen eines Zuschauers (Kiebitz)

Wer gibt`n? Igypten

Auf die Frage: Wer gibt denn? Antwort: “Igypten” (von Ägypten)

D`Bumpe treibt die Ober zam

Mit der Schellen-Sau, in der Hoffnung auf Laufende Ober

Mit der Blauen, der Genauen, mit der Mannschaftsaufstellung

mit der Blauen (Grün-Sau), in Anlehnung an die Stadionzeitschrift eines Münchener Traditionsvereins

An der Eichel spielt der Knabe

Mit der Alten

Mit der Herzsau

Herz-Solo

Herzlich lacht die Tante

Herz-Solo

Der Rote is a Lump

Der Herzober verführt gern zu verlorenen Rufspielen

Und immer schön lächeln beim Ausszahlen

Tröstender Spruch für den ärgerlichen Verlierer

Wasserspritz`n

Schwacher Stoss oder Kontra

Alle Gewehre ans Rathaus, keiner schiesst mehr

Die letzten Stiche gehören alle mir

Eichulia, die Waldschnepfe

Mit der Alten

Schellinski war ein Pole

Schellen

Grün ist gern hin

Spruch, wenn ein Grünsolo/Grünwenz/Rufspiel mit der Blauen verloren wird

A Kart`n oder a Stück Holz

Aufforderung, endlich eine Karte auszuspielen

A Ober und a Stich

Ausdruck der Zufriedenheit darüber, weder Laufende bezahlen zu müssen, noch schwarz zu sein

Drauss samma

Schneiderfrei

Mit Musik

Stoß, Kontra

Jed`s Spui is anders

Jedes Spiel ist anders

A Herz hat a jeda

Ein Herz hat ein jeder

A Dumma suachts seiba

Ein Dummer (Ausspieler) sucht die Sau, mit dem er spielt selbst

Da oane draht, da anda schleift

Einer dreht (wenn abwechselnd gestochen wird) und der andere schleift

Bei mia muaß oana was ham

Wenn einer mit mir spielt, dann muß er schon etwas haben (hohe Trümpfe)

Wenn`st nix woast, spuist a Gras

Wenn Du nicht weist was Du spielen sollst, spielst Du am Besten ein Gras (Grün)

Ned jed`s Spui muaß gwunna sei

Es kann nicht jedes Spiel gewonnen werden

Wen`st zua macha konnst, dann mach zua

Wenn jemand zumachen kann (61 Punkte erreicht), dann sollte er zumachen

Wen i Tout sag, dann stich i und net Du

Wenn ich ein "Tout"-Spiel ansage, dann steche ich und nicht Du

Zerst gwinna d`Narrn, dann fahrn`s hoam mit`m lehra Karrn

Am Anfang gewinnen die Narren, dann fahren sie nach Hause mit einem leeren Karren

Da Oide sticht a nua oamoi

Der Eichel-Ober (der Alte) sticht auch nur einmal

De Bumbs is`d Geidsau

Die Schellen-Sau bringt Geld

Des reicht, wen oana spuid

Es reicht, wenn einer spielt

Grässer werns von aloa

Größer werden sie von alleine. Z.B. wenn jemand einen kleinen Trumpf auspielt

Trau schau wem

Traue keinem! Vor allem, wenn der Gegner so ausspielt, daß er den Eindruck erweckt, als würde er zum Spieler gehören (z.B. Trumpf)

Katz oda Koda

Katze oder Kater - Entweder oder

Dem Kibitz is koa Spui z`teia

Dem Kibitz ist kein Spiel zu teuer

A so geht da Pfarra in da Kirch herum

So geht der Pfarrer in der Kirche herum (Es wird im Uhrzeigersinn ausgegeben!)

Oache bis d`Nuß zeitig wer`n

Solange Eichel, bis die Nüsse reif sind

Ersta Gwinn machts Sackerl gring

Der erste Gewinn mach den Sack (Geldbeutel) am Schluß gering

Herzhaft sans in d`Hosn gschloaffa

Herzhaft haben sie die Hose angezogen

Greane Gras frisst da Has

Grünes Gras frisst der Hase

Oache fressn d`Sau gern

Eichel fressen die Schweine gerne

D` Schell`n-Sau zoid mit

Ich spiele mit dem Schellen-Sau. Wenn wir verlieren, zahlt der Besitzerer mit mir mit

Chang Wang (Tschang Wang)

Schellen-Wenz. Wurde in einer Münchner Gaststätte erstmals so bezeichnet

Raus mit da Hur aus`m Pfarrhof

Es wird die Ruf-Sau gesucht

De Blaue oder Moser Julie oder Blau-Sau oder Frau Förster

Grün-Sau

Bumpe, Pumps oder Kugl oder da Hund sitzt drauf

Schellen-Sau

Alte Liebe rostet nicht

Ich spiele mit der Eichel-Sau

Oide mach an Buckl

Mit der Eichel-Sau

Mit da Oid`n gehts aufs Dorffest

Mit der Eichel-Sau

Des is de hoibe Miete

Ein Stich mit mehr als 30 Punkten

Am Tisch miassn`s varecka

Mir ist es gleich, wenn mein Ausspiel gestochen wird

Trumpf is die Seele des Spiels

Wenn Trumpf gespielt wird

Schmirasch hab i gnua

Ich habe genügend Karten mit Augen zum Schmieren

Drei und nicht, da vaziagts das G`sicht

Drei Laufende und nicht gestochen (Schwarz)

Dad`s as Kindergeid ned vergess`n

Erinnerung, die Laufenden zu bezahlen

Auf a Herz g`hört a Schell`n

Bei einem Herz-Solo sollte Schelln angespielt werde

Buam

Ober

Dahoam liegt`s

Mit der Eichel-Sau

Wasch da d`Händ

Mit der Kartenausgabe unzufrieden sein

Des war a Hund

Riskantes Solospiel

Von jed`m Dorf (oder Hof) an Hund

Jede Farbe besitzen

Da Rode

Der rote Ober

Auf an Wenz g`hört a Sau

Bei einem Wenz sollte der Ausspieler ein Sau anspielen

Mittelhand schind`t ma ned

Der Mittelhand sitzende sollte seine Schmierkarten zugeben, damit er dann (wenn gestochen wird) zur Hinterhand wird

Blaue Adria

Mit der Blauen

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Altenburger Spielkartenfabrik
Nürnberger Spielkartenverlag

 

Die Münchner

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