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Thema: Rufspiel. Der Partner muss sich zeigen!
Damit der Spieler beim Rufspiel weis, wer sein Partner ist, muss sich dieser so früh wie möglich zu erkennen geben.
Variante 1: Der Partner ist 1. Ausspieler und besitzt u.a. Eichel-Ober und Herz- Sau. In diesem Fall sollte er den Eichel-Ober ausspielen und beim 2. Ausspiel die Herz-Sau. Bei Variante 1 zeigt sich der Partner, indem er Trumpf spielt.
Variante 2: Der Partner besitzt keinen Trumpf und nur die Ruf-Sau in der Ruf- Farbe. Dann sollte die Ruf-Sau angespielt werden, damit der Spieler sich auskennt. Besitzt der Partner 4 Karten (mit Ruf-Sau) in der Ruffarbe, so muss er davonlaufen und eine kleine (z.B. Siebener) Ruffarbe anspielen. Bei Variante 2 zeigt sich der Partner, durch Anspielen der Ruf-Sau oder Davonlaufen.
Variante 3: Der Spieler spielt Grün-Ober aus. Der Partner sitzt dahinter und hat den Eichel- Ober und die Herz-Sau. In diesem Fall schmiert der Partner die Herz- Sau. Dadurch, daß der Grün-Ober vom Eichel-Ober nicht gestochen wird, obwohl die Herz-Sau geschmiert wurde, erkennt der Spieler, wer sein Partner ist und daß dieser den Eichel-Ober hat.
Variante 4: Der Partner ist Ausspieler und hat u.a. ein kleines Herz und den Schellen-Ober. Dann sollte er nicht den Schellen-Ober, sondern ein kleines Herz anspielen. Dies führt dazu, daß der Spieler das kleine Herz mit seinem höchsten Ober festhält (sofern er es kann) und anschließend einen kleinen Trumpf nachbringt, damit der Schellen-Ober zum Stich kommt.
Variante 5: Der Partner hat nur den Eichel-Ober und ein kleines Herz (als Trumpf), ist aber eine Farbe frei. Dann spielt der Partner als erstes den Eichel-Ober, damit die Verhältnisse klar sind. Als nächstes spielt er aber nicht sein kleines Herz nach, sodern die Farbe (nicht die Ruf- Farbe) die er besitzt. Meist ist der Spieler auch eine Farbe frei und sticht die angespielte Farbe. Anschließend spielt der Spieler die Farbe nach, die der Partner frei ist, damit er die Farbe mit seinem kleinen Trumpf stechen kann. Bei dieser Variante zeigt der Partner dem Spieler mit dem Ausspiel, daß er zu ihm gehört und beim Nachspiel, daß er eine Farbe frei ist.
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