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Schafkopf ist kein Glücksspiel!
Spessarträuber-Preisschafkopf

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Zusammen mit dem Hotel Auracher Löchl (Kufstein) und dem Spielkreis “Schafkopf” haben wir Alex und Thorsten für ein langes Relax- Wochenende in`s Auracher Löchl eingeladen!

Auracher_Loechl

Alex schrieb auf ihrer Website dazu:
Kurzurlaub im Auracher Löchel in Kufstein (Österreich)

Bevor ich erzähle: Vielen Vielen Vielen Dank an Adam Merschbacher (www.schafkopfschule.de) und dem Spielkreis Stellvertretend Anne K.! Für die Wunderschönen Tage im Auracher Löchl (www.auracher-loechl.at) und das "Bummelgeld"

Am Freitag haben wir uns zuallererst mit Adam Merschbacher im Seehaus (ein wunderschönes, schniekes Gasthaus an einem See im Englischen Garten) getroffen ! Das Essen war sehr lecker, das gesamte Ambiente war schön, die Sonne schien es war schön heiß ! Wir sind Morgens im Dauerregen von Nidderau weggefahren. Just an diesem Tag wurde im Seehaus Waldis WM Club vom Bayrischen Rundfunk aufgezeichnet. Viele Kameras und inmitten der Kameras Matze Knop (Comedian). Tina, ich war so feig und er hat so böse gschaut, sonst hätte ich Dir ein Autogramm geholt. Nach dem Essen sind wir weiter gefahren nach Kufstein. Von München fährt man nochmal ca. 1 Stunde.

Kulinarisch gesehen kann ich das Auracher Löchl empfehlen. Man sollte einen robusten Magen haben. Die Küche Österreichs ist sehr Fetthaltig und Mastig. Mir ist sie nicht so gut bekommen. Ich habe in der Nacht von Sonntag auf Montag mit meinen altbekannten Symptomen wie Schüttelfrost und Bauchkrämpfe im Bett gelegen und hatte natürlich nichts dabei an Vomex.....Adam, an dieser Stelle: Wir haben noch um eine Nacht verlängert auf eigene Kosten !!!!!

Die Speisekarte könnt Ihr Euch auf der HP anschauen. Wir haben es uns richtig gut gehen lassen und haben geschlemmt wie die Weltmeister. Vom Iberico Schwein über Schottischen Lachs und natürlich einen Kaiserschmarrn haben wir nichts ausgelassen. Die Soße: Café de Paris werde ich auf ewig in Erinnerung behalten... lecker....lecker.... so eine feine Soße.....

Das Essen war übrigens 3 Gänge a lá Karte ! Meine Ernährungsumstellung war die Tage passeé und vergessen !

Am Samstag hat sich Thorsten einen Wunsch erfüllt und ist mit dem Mountain Bike die Berge hochgefahren. Im Schatten waren es gefühlte 33° C und ich habe den Tag mit Shoppen :) (eine Handtasche und FitFlops) verbracht. Pünktlich zur Mittagszeit war ich wieder im Löchl. Dort habe ich dann ein leckeres Mittagessen (Salat mit Backhendl) eingenommen und den restlichen Mittag und Nachmittag auf der Terasse lesend verbracht !

Am Sonntag hats schön geregnet in Kufstein, wir beschlossen nach Innsbruck zu fahren. Sonnenschein und schön warm. Wir sind durch die Altstadt marschiert haben anschließend eine leckere Pizza (selbstgemacht, auch der Teig) vedrückt und haben anschließend dem Alpenzoo (www.alpenzoo.at) einen Besuch abgestattet. Wer meint, der Opel Zoo im Taunus sei Lauftechnisch eine Herausforderung, sollte den Alpenzoo einen Besuch abstatten. Der Alpenzoo ist der Höchstgelegene Zoo Europas !

Wieder zurück in Kufstein schüttete es aus Eimern weiter.

Es war ein schöner Kurzurlaub ! Vergessen konnten wir nicht ! Der Urlaub zeigt weiter, das auch ein Weglaufen nicht möglich ist. Ich habe so viel geweint, wie schon lange nicht mehr......

Wäre Nico nicht geboren worden, hätte ich niemals diese Homepage erstellt, hätten wir niemals Adam und die Schafkopfschule kennengelernt. Viele Verknüpfungen wären niemals entstanden.....

Am Freitag Abend saßen wir noch lange auf der Terasse im Hotel. Es war schön warm. Es wurde grade Dunkel am Himmel, da sahen wir einen einizigen Stern am Firmament. Ein einziger. Nicos Stern. Ich weiß nicht welchen Namen dieser erste Stern hat....

Unser tapferer Nico hat am 17.4.2010 um 9.50 Uhr
seine Reise ins Sternenland angetreten.

Wir trauern mit seinen Eltern Alex und Thorsten.

Schafkopfturnier auf dem Fernsehturm München am 10. April 2010

Blick vom Fernsehturm 

Die Mitglieder der Schafkopfschule

Wir danken den Sponsoren:
sauspiel.de (1. Preis mit 1.000 €), Bauele GmbH (2. Preis 400 €),
Drehrestaurant 181 (Sunset-Menü f. 2 Pers.), Pschorr am Viktualienmarkt,
Stefan Aldenhoven, Annette und Reiner Hartl, Stadt Amberg,
Allianz-Vertretung Monika Stangl, Markus Distl

Die Preisträger

 

Werde Fördermitglied bei der Schafkopfschule
 

Flyer
Flyer

Buch-Neuerscheinung:

„Schafkopf, das anspruchsvolle Kartenspiel“PLIZ-Buch
von Adam Merschbacher

Schafkopfen ist sehr viel mehr als eine Wirtshausbeschäftigung. Dieses „urbayerische“ Kartenspiel bringt Alt und Jung zusammen, macht Spaß, beschäftigt aber auch kluge Köpfe mit seinen Möglichkeiten und Unwägbarkeiten im Rahmen von Dissertationen.

Adam Merschbacher, Vorsitzender des Vereins „Schafkopfschule e.V.“, betrachtet dieses Kartenspiel, das zur bayerischen Kultur gehört wie kaum ein anderes Relikt, mit einem zwinkernden Auge von allen seinen Seiten. Den Anfänger führt er behutsam in das Spiel ein, beschreibt die vielfältigen Spieltechniken, die Regeln und beleuchtet auch die geschichtlichen Hintergründe. Der erfahrene Schafkopfspieler kann nicht nur auf neue spielerische Möglichkeiten spekulieren, sondern darf einen Kursus der Merk- und Zähltechniken sowie spannende Ausflüge in die Wahrscheinlichkeitsrechnung und die bewusste Chancenauswertung erwarten.

Für die Jugend dient die Neuerscheinung mit seiner Kurzanleitung als Anregung, das althergebrachte Schafkopfspiel als durchaus aktuelles Gesellschaftsspiel zu erlernen. Mit seinen 99 Billiarden möglichen Spielsituationen, der humorigen Schafkopfsprache und der Analyse bekannter psychologischer Auffälligkeiten am Kartentisch wird dem Leser verständlich, welche Faszination dem Schafkopf innewohnt.

Adam Merschbacher: “Schafkopf, das anspruchsvolle Kartenspiel”, Hardcover, 128 Seiten, viele farbige Abb., erschienen im Mai 2009 im Verlag der PLIZ Buch GmbH & Co. KG.
ISBN-Nr. 978-3-9812931-0-4
Bestellung im Internet an www.plizbuch.de

Der Preis beträgt 19,80 € inkl. MWSt. und zuzüglich Versand
 

Benefiz-Schafkopf-Turnier
(zum Erhalt des EHC in der zweiten Liga)

Samstag 12. Mai 2007
Gewinner

Die Gewinner:

1. Preis Franz Feiner
2. Preis Hugo Kröhn
3. Preis Heidi Kurz


 

Scheckübergabe


Startgelderlös 780 €
Spendenerlös 220 €

Gesamterlös: 1.000 €







Spieler



Preise gesamtWir bedanken uns bei den Sponsoren
und allen die mitgeholfen haben:
Rank Bau und Sicherheit GmbH: 300 €
Sepp Hundegger: Fernseher
Reisebüro Hopfensberger: Gutsch. 100 €
FORUM FOMANUM: 5 Gutscheine a 20 €
und: Allianz AG, Kings Hotel, Jackson
EHC, Stefan Aldenhoven, Zeller Mama, MSG, Eishockey News, Carsten Zehm, Wochenanzeiger, Plantronics, Radio Charivari, TSV 1860, Icebär, Schafkopfschule, Paulaner
 

Überarbeitetes Regelwerk
 

seit einigen Jahren ist die Schafkopfschule in München eine kompetente Institution für alle Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Schafkopfspiel und seiner Regelauslegung ergeben. Aus den vielen eingegangenen Fragen und Ungereimtheiten ist ein dringender Bedarf für ein einheitliches Regelwerk entstanden.

Der Regelausschuss der Schafkopfschule hat deshalb das Regelwerk für das Schafkopfspiel neu gefasst und am 29.3.2007 in München beschlossen.

Den Turnierveranstaltern soll es eine einheitliche Reglementierung ermöglichen und den 1,5 bis 2 Millionen Schafkopfspielern alleine in Bayern eine eindeutige Spielanleitung an die Hand geben. Der Eindruck vieler Turnierspieler, dass Veranstalter keine einheitliche Regelauslegung anwenden führte in der letzten Zeit zu verstärkter Kritik an den Veranstaltern.
 

Aus den Festlegungen sind besonders hervorzuheben:

Spiele: Der reine Schafkopf kennt nur das Rufspiel, das Solo und den Wenz. Ein Farbwenz oder andere Abwandlungen, wie Geier oder Ramsch sind nicht enthalten. Begründet wird dies damit, dass der reine Schafkopf seinen Charm hauptsächlich im variantenreichen Partnerspiel entfaltet.

Mischen: Während beim einfachen Schafkopf abgehoben wird, muss bei Turnieren zwingend nachgemischt werden. Dies beugt Panschern, Betrügern und Kartenjongleuren vor. Häufig werden bei großen Schafkopfturnieren hohe Preisgelder und sogar Autos ausgespielt.

Runde: Eine Runde setzt sich aus 32 Einzelspielen zusammen, was gewährleistet, dass jeder Spieler gleich häufig Ausspieler ist oder an Hinterhand sitzt.

Weiter: Kommt kein Spiel zustande, nachdem alle „Weiter“ gesagt haben, so gibt der gleiche Geber noch einmal, solange bis ein Spiel heraus kommt. Bisher halfen sich die Veranstalter damit, dass in solchen Fällen ein Strich in der Liste eingetragen wurde, der „Alte“ spielen musste oder über Kreuz gespielt wurde.

Fehlverhalten: Jedes Fehlverhalten wird sanktioniert. Der Spieler, der den Fehler begeht, hat verloren und erhält im Turnier Minuspunkte, was je nach Tarif auch bezahlt werden muß. Für ein Solo oder einen Wenz werden z.B. 9 Minuspunkte, bei einem Tout 18 Minuspunkte und beim Rufspiel 4 Minuspunkte geschrieben. Hypothetische Spielausgänge, Schneider, Schwarz oder Spritz`n spielen keine Rolle mehr. Die Mitspieler des Spielers, der den Fehler begangen hat, erhalten 0 Punkte. Diese eindeutigen Sanktionen beugen Unstimmigkeiten vor und sorgen für Klarheit und Gerechtigkeit.

Spritz`n: Eine Spritz`n kann nur gegeben werden, solange nur eine Karte, die des Ausspielers, am Tisch liegt. Retour muss ebenfalls vor dem Herauslegen der zweiten Karte angesagt werden. Während beim einfachen Schafkopf eine Spritz`n erlaubt ist, wird eine Spritz`n bei Turnieren nicht gestattet.
 

Das Regelwerk wurde auf 21 Seiten zusammengestellt und kann von unserer Website in deutscher und in englischer Sprache kostenlos heruntergeladen werden.

Der Regelausschuß

Parlamentarisches Schafkopfen
im Bayerischen Landtag

Landtag Bayern

am 14.2.2007 fand im Bayerischen Landtag das 1. Parlamentarische Schafkopfen statt. Die Turnierleitung hatte Sepp Hundegger. Daneben wurde auch ein Trainingslager für Anfänger eingerichtet, in dem 12 Abgeordnete und Mitarbeiter in einem 2-stündigen Crashkurs das Schafkopfen erlernten. Diesen Crashkurs hielt die Schafkopfschule ab und fand begeisterten Anklang, vor allem nachdem Reserl Sem (MdL) ihren ersten Wenz spielte und diesen auch noch gewann.

Beachtenswert war auch die starke Vertretung der Frauen. Monika Hohlmeier wurde zur besten Landtagsabgeordneten gekürt. Barbara Stamm (Landtags-Vize-Präsidentin) behauptete sich tapfer im Mittelfeld.

Schafkopfturniere
und die zu geringen Preise!


Es gibt kaum ein Schafkopfturnier, bei dem nicht über eine zu geringe Ausschüttung der Startgelder lamentiert wird. Am auffälligsten wird dies bei großen Turnieren, wie z.B. bei der TZ- Stadtmeisterschaft bei denen ununterbrochen darüber diskutiert wird, dass die Preise früher sehr viel üppiger waren und jedes Jahr weniger werden.
Aber ist das wirklich so? Ich kenne natürlich die interne Kalkulation der Veranstalter nicht, aber die Zeiten sind entweder vorbei oder waren noch gar nicht da, in denen sich die Wirte mit einem Schafkopfturnier eine goldene Nase verdienen konnten.

Bei einem Schafkopfturnier treffen sich 5 verschiedene Interessensgruppen. Am Beispiel eines Turniers mit etwa 400 Teilnehmern möchte ich die unterschiedlichen Gruppen beleuchten.

Die Brauerei
Eine Brauerei verdient nur am Ausschank von Getränken. Im Durchschnitt werden 300 Liter an alkoholischen und nichtalkoholischen (Cola, Wasser, Apfelsaftschorle) Getränken ausgeschenkt. Das ist ein Umsatz von 150 bis 200 Euro für die Brauerei, einschließlich Anlieferung und Abholung.

Der Wirt
Für 400 Kartenspieler muß er einen Saal bereit stellen, der beleuchtet und im Winter auf 19° beheizt werden muß. Zudem müssen für 5 Stunden Bedienungen, Küchenpersonal u.s.w. aus allen Stadtteilen und dem Umland in der Wirtschaft zusammengetrommelt werden. Der Umsatz beträgt bei einem durchschnittlichen Getränkekonsum von 1,5 Getränken und einem Verzehr von 100 Speisen (600 x 2,50 € je Getränk, 100 x 5 € je Essen) 2.000 €. Davon gehen jetzt die Kosten weg, mit 1.000 € fürs Personal, Licht und Heizung 300 €, Reinigung und Müll 100 €, Wareneinkauf 250 € und sonstige Kosten 200 € (Miete oder Zinsen). Unterm Strich teilt sich also der Wirt 150 € mit dem Finanzamt.

Der Veranstalter
Ist er der große Gewinner? Die Einnahmen bei 400 Teilnehmern betragen immerhin (12 € x 400 €) 4.800 €. Der Veranstalter kauft natürlich im Grossen ein. Setzen wir deshalb für die Preise eine Summe von 2.000 € ein. Es gehen auch 450 € weg für die Umsatzsteuer und das Personal (Aufsichten und die Damen an der Kasse) kosten bestimmt auch nicht unter 500 €. Logistik (Lagerung/Lieferung) und Werbung setze ich mit 500 € an. Hinzu kommt der Verwaltungsapparat mit 700 bis 800 € in Form von Büromiete, Steuerberater u.s.w. Verbleibt dem Veranstalter ein Betrag von vielleicht 500 €, der zudem noch Einkommensversteuert werden muß.

Die Sponsoren
Sponsoring ist Werbung und wird daran gemessen, wie hoch der Werbeeffekt für den Sponsor ist. Um ein Auto im Wert von 15.000 € zu sponsern, ist ein Autragsrückfluß in Höhe von 100.000 € erforderlich. Das heißt, dass von 400 Kartenspielern mindestens 6 Teilnehmer Autos im Wert von 15.000 € im Laufe eines Jahres bei einem bestimmten Autohaus kaufen müssen. Nur weil der Name des Autohauses im Laufe des Turniers ein paar mal erwähnt wurde. Aber sehen wir das ganze nicht allzu negativ. Der Sponsor wird auch in den Tageszeitungen erwähnt und bei der Siegerehrung gibt es ein Foto, das veröffentlicht wird. Dies ist Teil der Arbeit eines Veranstalters, Sponsoren finden und diesen das ganze schmackhaft zu machen, mit einer Auflistung der Zeitungen und Radiosendungen, in denen die Veranstaltung Erwähnung findet.
Ein Sponsor muß also seine Kalkulation wohlwollend schön rechnen, damit das ganze erst möglich wird.

Die Kartenspieler
Wir sind die eigentlichen Gewinner. Für einen Gegenwert von 10 bis 30 Euro erhalten wir die Möglichkeit, einen Preis von 500 Euro oder gar ein Auto im Wert von 15.000 € zu gewinnen. Selbst der 80. Gewinner mit 1 Pluspunkt erhält oft noch einen Preis.
Natürlich dürfen wir das Preis-/Leistungsverhältnis nicht aus den Augen verlieren. Aber in erster Linie zählt der Spaß und der Reiz sich mit hunderten anderen Schafkopfspielern zu messen. Es schreckt uns ja nicht einmal ein Startgeld von 120 € um dann als 1. Preis 3.000 € zu erhalten, wie bei der Weltmeisterschaft in Marienbad 2005.

Wir nehmen freiwillig an den Turnieren teil und kennen im Vorfeld sowohl das Startgeld wie auch die Preise. Deshalb nervt das ewige gejammere. Wir leben in einem Land, in dem jeder, auch wenn er nicht bis 3 zählen kann, selbst ein Turnier ausrichten darf. Deshalb finde ich Leute, wie Sepp Hundegger, Georg Wimmer, Karl Ritzer, Walter Schreitt, Fred Sichert und die vielen anderen als außerordentlich vorbildlich und wichtig. Seien wir einfach froh, dass es so viele schöne Turniere in Bayern gibt.

Weltrekord im Dauer-Schafkopfen
77 Stunden!


 

Website Weltrekord 001In der “Schützenstubn” in Kühmoos (Niederbayern) spielten vier Schafkopfer um im Guinness-Buch der Weltrekorde aufgenommen zu werden.

Ingo Götz (40)
Bernhard “Berny” Rasch (35)
Marco “Mira” Schnelldorfer (28)
Zeljko “Peko” Disic (41)



stellten einen neuen Weltrekord auf, der bisher von vier Iren mit 75 Stunden und 10 Minuten gehalten wurde, dem sogenannten “Card Playing Marathon”.

Zwei der Spieler, Ingo und Berny sind Mitglieder der Schafkopfschule, weshalb wir ganz besonders zu dieser Leistung gratulieren.


WebsiteWeltrekord 002Website Weltrekord 003



Diese Aufnahmen entstanden, nach etwa 50 Stunden Spieldauer






Website Weltrekord 00503

In dieser Zeit wurden
2280 Spiele gespielt.

Es galten die Regeln der Schafkopfschule, also Wenz ( kein Farbwenz) die in London bei Guinness auch in englischer Sprache Grundlage waren.

Schafkopfen oder Schaffkopfen?
 

Heute flatterte mir eine Einladung auf den Tisch zum “traditionellen Schaffkopf-Turnier”. Seit Wolfgang Peschel mit seinem Buch “Bayerisch Schaffkopfen” erstmals den Begriff verunstaltete, wird dieser Nonsens, dass man Schaffkopfen mit “ff” schreiben würde, im Internet und in der Presse verbreitet.

Für die Schreibweise mit “ff” gibt es absolut keine Berechtigung. Es wurden bisher keinerlei urkundliche Nachweise geführt. Im Gegenteil! Die ältesten schriftlichen Belege finden sich in dem von Paul Hammer veröffentlichten Werk “Die Deutschen Kartenspiele”. Natürlich schrieb Hammer das Wort Schafkopfen mit nur einem “f”. Um genau zu sein, schrieb Hammer das Wort mit “aa”, also “Schaafkopfen”. Auch alle weiteren Bücher, bis zum Ende des 19. Jahrhunderts kannten kein “ff”.

Die ältesten nachgewiesenen Spielregeln für den Bayerischen- oder Süddeutschen Schafkopf finden sich im „Schafkopf- Büchlein“ aus Amberg, das im Jahre 1895 im „Obsis-Verlag“ erschienen ist. Das Wort Schafkopf wird auch dort nur mit einem „f“ geschrieben. Und auch der Bayerische Sprachforscher Johann Andreas Schmeller (1785-1852) schreibt in seinem vierbändigen „Bayerischen Wörterbuch“ das Wort Schafkopf mit einem „f“.

Professor Hellmut Rosenfeld lehnt die Theorie kategorisch ab, dass das Wort Schafkopf von „schaffen“ kommt. Diesen Ausdruck kennt man wohl beim „Watten“, wo ausgeschafft wird, aber beim Schafkopfen ergibt das Wort absolut keinen vernünftigen Sinn.

Am Eindeutigsten wird es, wenn wir Bayern die “ff”-Variante aussprechen: “Mia woll`n Schaffkopf spuin”. Spätestens jetzt wird jedem deutlich, der sich auf die Etymologie beruft, dass das widernatürlich und unbairisch klingt.

Ich denke dass sich damit der Beweis führen lässt, dass Schafkopfen richtig nur mit einem “f” geschrieben wird. Ich hoffe, dass die falsche Schreibeweise (mit “ff”) endlich aus dem Sprachgebrauch verbannt wird.

Adam Merschbacher

Schafkopfen
in Bayerns Wirtschaften

Am 23.5.2006 schrieb die TZ München, unter der Überschrift “Die neue Lust am Schafkopfen (Gastronomen locken die Kartler)” folgenden Artikel:

Es ist noch nicht lange her, da prognostizierten einige Experten bereits das Ende von Bayerns Volkssport Nummer eins: Schafkopfen, so hieß es, sei vom Aussterben bedroht! In kaum einer Wirtschaft sei das Karteln noch erlaubt. Ohnehin kenne kaum noch jemand die Regeln. Folglich sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis das bayerische Blatt vollends in Vergessenheit geraten würde.
doch das Gegenteil ist der Fall: Schafkopfen boomt! Das Nationalkartenspiel der Bayern erlebt derzeit eine wahre Renaissance. Während viele Wirte die Schafkopfer noch vor einigen Jahren mit der Begründung vor die Tür gesetzt haben, sie würden die anderen Gäste stören, werben sie nun offensiv um die Kartler.
Traditionswirtschaften wie Wiggerl Hagns Unionsbräu locken im Internet die Kartenspieler: “Die haben erkannt, dass es sich lohnt, wenn die Kartler regelmäßig kommen”, weiß Adam Merschbacher.
Der Vorstandsvorsitzende der 2003 in München gegründeten Schafkopfschule beobachtet seit längerem, dass das Kartenspiel neue Popularität gewinnt. Bei großen Turnieren würden mittlerweile bis zu 800 Kartler am Start sein: “Das sind fast ein Drittel mehr als noch vor einigen Jahren.” Außerdem hätten auch wieder Jüngere Freude am Karteln: “Die jüngsten sind gerade erst zehn Jahre alt.” . . . (D. Aschoff)

Nach dem Erscheinen dieses Artikels habe ich einige Gaststätten angeschrieben und die Frage aufgeworfen, ob Schafkopfer Willkommen wären. Die Resonanz war eindeutig. So schrieben beispielsweise:

“Sie können bei uns im Hofbräukeller von 9.00 - 24.00 Uhr in der Bierstube (Schwenne) im Erdgeschoss Schafkopf spielen” (Nadin Schießler, Hofbräukeller)

“Selbstverständlich können unsere Gäste in der gemütlichen Schwemme - Exklusivbereich bis 28 Personen für Kartenspieler - Schafkopf spielen”  (Roswitha Della Vecchia, Löwenbräukeller).

Also eine aufmunternde positive Resonanz. Schreibt mir Eure Erfahrungen.

Adam Merschbacher


Florian Fuchs schrieb:

Hallo Adam,
habe gerade den Artikel über den Zeitungsbericht gelesen!
Ich kann dem nur zustimmen was da drinnen steht. Ich und meine Freune (16 Jahre alt) spielen regelmäßig Schafkopf meist bringen wir da 3-4 Tische zusammen und bei uns im Bayerischen Wald ist der Schafkopf längst nicht "ausgestorben" im Gegenteil. Bei uns kann man eigentlich in jeder Gaststätte spielen und es hat sich noch nie jemand beschwert.

Gut Blatt und freundliche Grüße
 

im Freien am 18.6.2005
bei schönem Wetter
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auf dem Corso Logo im Freien!

fand am

 Sonntag 4. September 2005 statt

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Die Sieger:
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30.8.2010

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